LEBENSLAUF Im Alter von vier Jahren beginnt Philippe Litzler, geboren am 13. November 1969 in Mulhouse (F), in der Feuerwehrkappelle von Saint-Louis unter der Leitung seines Vaters Charles Litzler, seine musikalische Karriere. Zwei Jahre später versuchte er sich im Spiel mit dem Clairon in der Stadt- und Feuerwehrmusik von Saint-Louis unter dem heutigen Namen Harmonie-Orchester von Saint-Louis. Einige Jahre später beginnt er sein Musikstudium an der Musikschule seiner Geburtsstadt. Nachdem er hier seine Auszeichnung erhielt, und ohne die traditionellen Ausbildungswege zu bestreiten, folgte Philippe Litzler in den Jahren 1987 bis 1989 dem Unterricht von André Daire an der Musikschule „École Normale de Musique“ in Paris wo er seine Ausbildung mit den höchsten Auszeichnungen abschliessen konnte: im Jahr 1988 mit dem „Diplôme Supérieur d’Exécution“ und im Jahr 1989 dem Konzertdiplom „Diplôme Supérieur de Concertiste“.
Im Alter von vier Jahren beginnt Philippe Litzler, geboren am 13. November 1969 in Mulhouse (F), in der Feuerwehrkappelle von Saint-Louis unter der Leitung seines Vaters Charles Litzler, seine musikalische Karriere. Zwei Jahre später versuchte er sich im Spiel mit dem Clairon in der Stadt- und Feuerwehrmusik von Saint-Louis unter dem heutigen Namen Harmonie-Orchester von Saint-Louis. Einige Jahre später beginnt er sein Musikstudium an der Musikschule seiner Geburtsstadt. Nachdem er hier seine Auszeichnung erhielt, und ohne die traditionellen Ausbildungswege zu bestreiten, folgte Philippe Litzler in den Jahren 1987 bis 1989 dem Unterricht von André Daire an der Musikschule „École Normale de Musique“ in Paris wo er seine Ausbildung mit den höchsten Auszeichnungen abschliessen konnte: im Jahr 1988 mit dem „Diplôme Supérieur d’Exécution“ und im Jahr 1989 dem Konzertdiplom „Diplôme Supérieur de Concertiste“.
Um sein Talent als Kammermusiker auszuweitern, ist Philippe Litzler als Gründungsmitglied des Trompetenensembles „Die Basler Bachtrompeter“ aktiv und zusätzlich auch im Rahmen des „Grand Ensemble de Cuivres d’Alsace“ (GECA) sehr engagiert. Mit seinem Vorzug für die Piccolo Trompete ist er ein bevorzugter Partner von Instrumentalensembles der Schweizer Szene mit einer Spezialisierung in der Interpretation der anspruchsvollen Werke von Johann Sebastian Bach. Sein Renommee hatte ihm 2007 ermöglicht, unter der Leitung von Helmut Rilling die Cantate BWV 51 für Soprano und Trompete von Johann Sebastian Bach zu interpretieren. Dieses Werk hat er vor Kurzem auch mit dem Orchester der Tonhalle Zürich unter der Leitung von Giovanni Antonini aufgeführt. Seit September 2005 bekleidet Philippe Litzler den Posten eines Trompeten-Solisten des namhaften Orchesters der Tonhalle Zürich unter der Leitung von David Zinman. In einer weiteren musikalischen Aktivität ist Philippe Litzler seit 2008 Professor für Trompete an der Musikhochschule Luzern.
1988 besucht er parallel zur „École Normale de Musique“ die Klasse von Pierre Thibaud am „Conservatoire National Supérieur de Musique“ in Paris. Er erhält 1990 den ersten Preis in Kammermusik und 1991 den ersten Preis in Trompete, und diesen als erster Kandidat überhaupt, mit einer einstimmigen Gratulation der Jury. Seit dem Alter von fünfzehn Jahren tritt Philippe Litzler zusammen mit grossen Orchestern aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz auf. Dazu gehören das französische Nationalorchester, das philharmonische Orchester von Strassburg, das Symphonieorchester von Radio Saarbrücken, das Symphonieorchester von Basel, das Orchester der Oper Zürich sowie das Orchester der Tonhalle Zürich. Diese Auftritte verschafften ihm Gelegenheit, die namhaftesten Orchesterdirigenten der internationalen Szene kennen zu lernen. Dazu gehören unter anderem Armin Jordan, Nello Santi, Charles Dutoit, Seiji Ozawa, Riccardo Muti, Franz Welser-Möst und David Zinman. Von 1991 bis 2005 bekleidete Philippe Litzler den Posten Solotrompete Supersolist des Nationalorchesters von Frankreich. Die musikalischen Direktoren waren in dieser Zeit Charles Dutoit und Kurt Masur. Unter der Leitung von Charles Dutoit interpretierte er das Concerto für Trompete und Orchester „The Mysteries of the Macabre“ des Komponisten György Ligeti in einer europäischen Uraufführung. 1994 absolvierte er eine Tournee in mehreren lateinamerikanischen Ländern mit dem Instrumentalensemble „La Follia“. 1995 trat Philippe Litzler in Begleitung des Kammerorchester Mainz als Solist im 2. Brandenburger Concerto von Johann Sebastian Bach auf. Dieses Stück hat er seither in seinem Repertoire behalten und spielt es regelmässig. 1996 erfolgte durch Philippe Litzler die Welturaufführung des Concerto für Trompete und Orchester des französischen Komponisten Christian Gouiguené. 1999 vertraute der amerikanische Komponist Anthony Plog ihm die Solopartie für Trompete seines neuen Concertino „Segments“ für Trompete und Posaune an. Dieses Stück wurde im April des gleichen Jahres unter seiner Leitung in Mulhouse in Begleitung des „Grand Ensemble de Cuivres d’Alsace“ uraufgeführt. Im Mai 2001 war Philippe Litzler der dritte französische Künstler, nach Maurice André und Eric Aubier, der im Rahmen der internationalen Trompeterguilde (ITG) in Evansville (USA) auftrat.
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